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lotto

Lotto

VÖ: 25.10.1988

Vinyl

1. Auflage

2. Auflage

MC

1. Auflage

2. Auflage

  • MC, 1988, Mercury 836 556-4

CD

1. Auflage

2. Auflage

  • CD, 1988, Mercury 836 556-2

Beim zweiten Solo-Album von Stephan Remmler merkt man, dass aus den Vollen geschöpft wurde. Alles klingt sehr durchdacht und gut arrangiert. Vieles wurde auch wieder in Brasilien aufgenommen, deutlich z.B. zu hören bei dem Titel "Dass das nicht die große Liebe war war klar (Das sah sie auch so ja ja)". Neues hervorstechendes Instrument bei einigen Titeln ist das Akkordeon, gespielt von Lydie Auvray. Als besonderer Gast sind bei dem Titel "Drei weiße Birrrken (Du bist meine Heimat)" die Status Quo dabei.

Die LP ist in zwei verschiedenen Auflagen erschienen, die sich erheblich unterscheiden. In der ersten Auflage wurden die Texte und Informationen auf die Innenseite der Klapphülle gedruckt. Die zahlreichen Fotos befinden sich auf der Schutzhülle der LP. Bei der zweiten Auflage war es dann genau umgekehrt: Die Fotos findet man auf der Innenseite des Klappcovers und die Texte auf der Schutzhülle. Des weiteren druckte man bei der zweiten Auflage den Hinweis "Aus der Radio- und Fernsehwerbung" auf das Cover.

Der Hund auf dem Cover begleitete übrigens die gesamte Produktion des Albums. Er ist auch (etwas versteckt) in der Fotokollage zu finden. Nach diesem Hund wurde das Album benannt: Lotto.

Zum zweiten Album sollte es auch eine Tournee (Lotto-Tour, Stephan Remmler und die Sechs Richtigen) geben. Leider waren der Vorverkaufszahlen katastrophal, und die Tournee wurde größtenteils abgesagt.

Promosheet

Remmler rockt in Rio! Nach Plattenaufnahmen in Wien, London, Köln, Berlin und Rio de Janeiro wurden die Aufnahmen zur aktuellen LP "Lotto" im September dieses Jahres endlich fertiggestellt.

Nachdem seine erste Solo-LP über 200.000 mal verkauft wurde und Remmler sich als stärkster Teil vom Trio profilierte, hatte er über ein Jahr lang an seiner "Lotto"-LP gearbeitet. Bis zu einem Dutzend verschiedene Versionen wurden pro Lied aufgenommen, "um sich die Entscheidung so schwer wie möglich zu machen". Remmler, der Lieder-Erfinder, fungierte in dieser Kreativ-Phase als Ein-Mann-Fabrik: Als Autor, Sänger, Musiker und Produzent arbeitete er nahezu nonstop unter selbstverordneter Hochspannung. Zur Produktion versammelte er, wie gehabt, die Creme de la Creme der deutschen Rock-Musik um sich: Curt Cress, Ken Taylor, Klaus Voormann, Karl Allaut, Lydie Auvray, Christian Kolonovits, Reinhold Heil und aus Brasilien den Percussion-Profi Armando de Souza Marcel, Top-Leute an allen Instrumenten. Eine künstlerische Sorgfalt, die sogar die Wiener Sinfoniker zum Rocker Remmler ins Studio brachten. Es sollte einfach vom Feinsten sein, denn der Erfolg der LP "Stephan Remmler verpflichtete.

Gerockt wurde auch in London mit Status Quo. In Wien indessen wurden die wunderschönen Orchester-Parts aufgenommen, die an Filmmusiken von UFA bis Hollywood erinnern.

In Köln begleiteten ihn die "Sülzer Junge", eine chaotische Straßenband vom 'Bläckföös' Tommy Engels, zu einem äußerst schrägen Trinklied. Und last but not least dann Rio: für die pulsierenden lateinamerikanischen Einflüsse sorgte kein Geringerer als Percussionist Armando de Souza Marcal, bei Freunden des Jazz als Mitglied der 'Pat Metheny Group' bekannt. Heraus kam unverwechselbar: Stephan Remmler. Ohne falsches Pathos, immer auf den Punkt, liebevoll und trotzdem lässig, eben zwölf Richtige auf einem Album.
lotto.txt · Zuletzt geändert: 2017/05/04 20:30 von triologe