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Christian Kolonovitz
Christian Kolonovitz (* 1. November 1952 in Rechnitz, Burgenland) ist ein österreichischer Komponist, Dirigent, Arrangeur und Musikproduzent. Er gilt als einer der prägendsten Wegbereiter des Austropop und erlangte internationale Bekanntheit durch seine Crossover-Projekte zwischen Popularmusik und Klassik.
Kolonovitz absolvierte ein Studium der Klavierpädagogik, Komposition und Dirigieren an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Bereits während seiner Ausbildung arbeitete er als Studiomusiker, Arrangeur und Pianist für namhafte Interpreten.
In den 1970er- und 1980er-Jahren prägte er als Arrangeur und Produzent den Sound namhafter Größen des Austropop. Unter anderem arbeitete er eng mit Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich, Georg Danzer, Ludwig Hirsch und Christina Stürmer zusammen. Mehrfach dirigierte er den österreichischen Beitrag beim Eurovision Song Contest* (u. a. 1977 für Schmetterlinge und 1990 für Simone).
Stephan Remmler lebte eine Zeitlang nach Beginn seiner Solokarriere in Wien. So kam eventuell seine Bekanntschaft mit Kolonovitz zustande. Jedenfalls arrangierte und dirigierte er die Streicher für Stell dir vor es geht das Licht aus, Unter einer kleinen Decke in der Nacht, einer ist immer der Loser und Oben aufm Berg.
Ab den 1990er-Jahren widmete sich Kolonovitz verstärkt symphonischen Projekten und der Oper. Internationale Aufmerksamkeit brachte ihm die Zusammenarbeit mit den Scorpions für das Album und Festivalprojekt Moment of Glory (2000) ein, bei dem er das Berliner Philharmoniker-Orchester dirigierte und die Arrangements schrieb. Zudem komponierte er mehrere Musicals und Pop-Opern, darunter Elixier (1997) und BaRocko (2019).
