René Tinner
René Tinner (* 18. Februar 1953 in St. Gallen) ist ein Schweizer Musikproduzent und Tonmeister, der mit renommierten Künstlern aller Couleur zusammenarbeitet und über 200 Studio-Alben und diverse Live-Auftritte produzierte.
René Tinner gründete 1978 das Can-Studio in Weilerswist, welches er bis 2003 leitete. Es war zuvor das Studio der Kölner Band Can. Tinner produzierte dort unter anderem Maloo, KFC, Joachim Witt, Trio, Holger Czukay, Die Krupps, Floyd George, Julian Dawson, Marius Müller-Westernhagen, Fury in the Slaughterhouse, Jule Neigel Band und Kreisler.
Mit Trio arbeitete Tinner an den Alben Bye Bye und Whats The Password. Außerdem begleitete er Trio bei ihren Konzerten in Nordamerika Ende 1983. Stephan Remmler nahm große Teile seiner frühen Solo-Alben im Can-Studio auf, wobei Tinner stets sich um die Technik kümmerte. Selbst Kralles Zusammenarbeit mit Marius Müller-Westernhagen zu dessen Album Die Sonne so rot begelietete Tinner, wie auch Peter Behrens erste Solo-Single Stunden der Einsamkeit.
2007 wurde das Can-Studio in das deutsche rock’n popmuseum in Gronau integriert. Mit der Ausstellung Can: Das Studio – Magie und Technik einer Band wurde das komplett funktionstüchtige Studio in Anwesenheit der Can-Bandmitglieder und René Tinner am 9. November 2007 eröffnet.
