DREI GEGEN DREI Pressemappe

Zum Film "Drei gegen Drei" wurde eine Pressemappe herausgegeben, die neben sehr detaillierten Infos zum Film einige Interviews und zahlreiche Standfotos aus dem Film enthält. Zusammen mit der Pressemappe erhielt der geneigte Journalist auch noch ein paar Fotos aus dem Film.

PRESSENOTIZ I

Eigentlich ein Wunder, dass sie nicht schon längst einen Film gemacht haben, denn wenn sie auf der Bühne stehen, sind sie nicht einfach drei Musiker, sie sind drei Charaktere.

Da ist Peter, der Trommler Das Kind mit den traurigen Augen und dem unbewegten Gesicht, der unzählige Kritiker zu dem Vergleich mit Buster Keaton herausforderte. Der Clown, der selber nie lacht.

Kralle, der ehrliche Rock-and-Roller mit dem proletarischen Arbeitsethos. Wenn er auf die Bühne geht, weiß er, dass gründliche Arbeit gefragt, ist. Also arbeitet er und macht keine Faxen. (Wenn im Film etwas nicht so gradlinig läuft, wie er es gewohnt ist, hilft er schon mal nach. Mit der Faust. - Auch das entspricht seinem Weltbild.

Und dann Stephan, der Intellektuelle mit den stechenden Augen und dem ironischen Lächeln. Weiß der Teufel was sich dahinter verbirgt. Ist er irre oder einfach irre schlau?

Was die drei machen ist absurd und es hat Witz, auch wenn einem manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt; ein "Cocktail aus Himbeersirup und Jack-Daniels-Whisky" (Penthouse) - ein Ziel auch für ihren Film.

Angebote dafür hat es schon seit "DaDaDa" gegeben. Aber ihnen lag nichts an einem "Film mit Trio", sondern an einem "Triofilm". Einer Komödie natürlich, aber einer aus der aggressiven Welt von heute, statt - wie hierzulande üblich - aus dem Geist verstaubter Klamotten der 50er. Wenn schon, dann die Marx-Brothers der 80er Jahre und nicht "Wenn die Conny mit dem Peter". Oder am besten gleich beides.

Zwei Jahre haben sie sich dafür Zeit genommen. Solange haben sie sich zurückgezogen, um Ideen zu entwickeln und Gags zu sammeln, Drehbücher zu lesen und mit Regisseuren und Autoren zu sprechen. Dies alles, um den Film zu machen, der wirken sollte wie alles, was bisher von ihnen kam: Einfach und treffend, witzig und intelligent, unangepasst und (hoffentlich) erfolgreich.

 

PRESSENOTIZ II

Es waren einmal drei Jungs aus Cux-, Wilhelms- u. Bremerhaven. Sie waren 33 Jahre alt und gründeten eine Rock-and-Roll-Band, die sich, der Zahl ihrer Mitglieder nach, TRIO nannte. Als sie die erste Schallplatte herausbrachten, verkaufte sie sich aber nicht, wie erwartet, drei, sondern über vier Millionen mal. Und damit ist das Märchen zu Ende und die Realität beginnt. Wer hätte dieses "geniale, doofe, idiotische, unübertreffliche DaDaDa" (Penthouse) nicht gehört: 16 8 mal die Silbe da, gefolgt von aha, "dazwischen" - und hier zitieren wir DIE ZEIT, "die Beschreibung einer alltäglichen Partnerschaft: 'Ich lieb'' dich nicht, du liebst mich nicht."'

Es folgten Erfolge und Supererfolge wie "Anna", "Bum Bum", "Herz ist 'Trumpf' und "Turaluraluralu . Ihr Merkmal war der minimale Einsatz einfacher Mittel, aber ihre Einfachheit kam nicht von geistiger Armut; sie waren witzig, aber ihr Witz war immer doppelbödig; es waren Rock-and-Roll-Hits, aber gleichzeitig Parodien auf Rock-and-Roll-Hits, so wie TRIO eine Rock-Band ist und gleichzeitig die Parodie einer Rock-Band.

Vielleicht ist deshalb ihr Erfolg so umfassend. Für die Kinder sind sie die lustigen Clowns, für die Teens eine Rock-and-Roll-Band, für Erwachsene brillante Entertainer. Für Intellektuelle sind sie "ironisch gebrochen", für Proletarier "zum anfassen". Sie singen mit Nicole (der mit dem "bisschen Frieden") und mit Eberhard Schöner, bei Harald Juhnke und in Bio's Bahnhof, und überall finden sie ihr Publikum. Sie scheinen überall dazuzugehören, aber sie passen sich nie an. Nie verlieren sie ihre eigene Identität, sie bleiben immer TRIO pur.

Jeder kann sich mit ihnen identifizieren. Vielleicht drücken sie, weil sie jeden Schnörkel weglassen, gerade das aus, was jeden angeht.

 

INHALT

Sie sind Bürger unseres Landes, Menschen wie du oder ich. Eines Morgens wachen sie auf und machen eine grausige Entdeckung. Sie sind nicht mehr dieselben und sollen es nie mehr sein- Der Film erzählt ihre Leidensgeschichte.

Da ist ein Professor für Informatik und Mathematik. Seine Frau betrügt ihn, aber das kümmert ihn nicht besonders, denn erstens ist der Liebhaber sein bester Freund und zweitens ist er gerade dabei, ein schwieriges mathematisches Theorem aufzustellen.

Darüber hinaus gibt es keinen Grund, ihm irgendetwas Böses zu wollen. Denkt er. Denn als er eines Morgens aus tiefer Bewusstlosigkeit erwacht, findet sich Professor Stephan Remmler in einer fremden und unfreundlichen Umgebung wieder. Die Fenster des Raumes sind vergittert, unbeirrbar freundliches Krankenpersonal redet ihn mit "Herr General" an und antwortet auf seine hartnäckigen Proteste nur gleichbleibend freundlich mit "Natürlich Herr General". Kein Zweifel, das ist ein Irrenhaus. Kein Zweifel auch, man hält Stephan hier für jemand, der er nicht ist.

Stephans Ärger wird nur unwesentlich gelindert durch den Umstand, dass er dieses Schicksal mit zwei anderen Patienten teilt, die offenbar vor dem selben Problem stehen: der Warenterminhändler Kralle Krawinkel, und Peter Behrens, arbeitslos, mundfaul und ständig verliebt.

Unter dem Druck der Folterinstrumente moderner Psychologie spielen die drei das Spiel mit. Sie knallen die Hacken zusammen, wenn der Oberarzt reinkommt, heben die Hand zum zackigen Gruß und benehmen sich wie drei südamerikanische Militärs deutscher Herkunft, die man von ihnen zu sein verlangt. Kommt Zeit, denken sie, kommt Rat.

Währenddessen nähert sich ein Flugzeug dem europäischen Festland. Drin sitzen drei Generäle eines südamerikanischen Kleinstaats, und sie sehen - man wird es unschwer erraten können - unseren drei Freunden verblüffend ähnlich.

Und diese drei Militärs lachen sich ins Fäustchen, denn sie sind gerade dabei, ein Problem zu lösen, das sie schon einige schlaflose Nächte gekostet hat: mit Hunderten von Millionen Dollar in der Schweiz unterzutauchen, ohne Angst vor rachsüchtigen Revolutionären, die ihnen den verdienten ruhigen Lebensabend nicht gönnen mögen.

Die Lösung des Problems? Die Militärs planen für ihren inoffiziellen Deutschlandaufenthalt ein Attentat auf sich selbst. Die Opfer sollen freilich nicht sie selbst, sondern die drei Doubles sein. Alles wird die Generäle für tot halten, niemand sie mehr jagen.

Hochgemut und vom Gelingen ihres Vorhabens überzeugt, landen die drei Generäle in Deutschland. Doch während man sie mit militärischen Ehren auf dem Flughafen empfängt, gelingt es ihren Doubles Stephan, Kralle und Peter aus dem Irrenhaus zu fliehen. Sie wähnen sich bereits in Freiheit, als ihnen ein Konvoi mit den schwarzen Generalslimousinen entgegenkommt... Der Sicherheitsbeamte am Steuer sieht plötzlich drei Generäle zuviel, steigt auf die Bremse, der gesamte Konvoi verkeilt sich ineinander, Rauchbomben werden geworfen und schon bricht ein Chaos aus.

Schließlich werden die echten Generäle für ihre Doubles gehalten und in die Klinik gebracht. Stephan, Kralle und Peter hingegen sitzen in der Limousine der Generäle und werden auch für diese gehalten.

Natürlich ahnen die echten Generäle bald, was schiefgelaufen ist und was da auf sie zukommt.

Natürlich merken auch Stephan, Kralle und Peter bald, woher der Wind weht, nämlich aus Richtung Schweiz, wo die großen Tresore stehen. Und wenn man sie schon ungefragt ins Spiel gebracht hat, wollen sie die Kohlen, um die es geht, auch gern mitnehmen.

Gleichzeitig gibt es da noch den gedungenen Attentäter, einen geduldigen und überlegten Typen, der aber angesichts von zwei mal drei Generälen auch langsam durcheinander kommt.

Natürlich ist auch eine Frau im Spiel die zur weiteren Verwirrung des allgemeinen Durcheinanders einen durchaus konstruktiven Beitrag leistet.

Natürlich hat die Geschichte auch ein Ende, ein happy Ende sogar, mit einer jedem moralischen Anspruch genügenden Bestrafung der Bösen und einer Belohnung der Guten. Worin die letztere freilich besteht und wie es dazu kommt, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden...

 

INTERVIEW MIT DOMINIK GRAF

Frage: Was war deine erste Begegnung mit den dreien von Trio?

Antwort.: "DaDaDa" im Radio. Das hat mich umgeworfen, das "DaDaDa" und dann ... na ja "Sabine" ist auch lustig und "Anna", das find' ich überhaupt das beste Stück, das sie je gemacht haben.

F: War das die Musik oder waren das die drei, die dich umgeworfen haben?

A.: Das war die Verbindung. Was die gemacht haben, das war genial einfach, auf das Minimum reduziert. Alles gut und richtig, witzig und anarchistisch. Es hat einfach alles zusammengepasst. Das hatte ich noch nie bei einem deutschen Lied erlebt.

F: Hat sich dieser Eindruck, den du damals hattest, bestätigt, als du die Jungs dann getroffen hast?

A.: Ja, das bricht bei denen immer wieder durch, das ist auch toll. Sie wissen, wie weit nach oben sie gekommen sind und dass sie nicht mehr einfach drei Leute aus einem Haus in Großenkneten sind, aber trotzdem...

F : Und das ist auch in den Film eingegangen?

A.: Doch, doch klar. Das war ja der Hauptgrund, war= ich den Film gemacht hab'. Das ist dann auch beim Drehen, also über das hinaus, was im Drehbuch schon drin war, noch von den dreien hinzugekommen. Also beispielsweise diese Szene in dem Palais, wenn die Brasilianerin auf Kralle zugeht und ihn packt und sagt: "Ludovico, erinnerst du dich an die Herrentoilette in La Paz " - was die anderen beiden, Stephan und Peter, da im Gegenschnitt machen. Das kam von denen, das kann kein anderer. Da guckt man zuerst hin und traut seinen Augen nicht. Das ist wunderbar. Also richtig unanständig teilweise, aber schön.

F.: Sie sind ja eigentlich keine Schauspieler die drei.

A.: Du kannst sie aber auch nicht als Laien bezeichnen, alle drei nicht. Also gut, sie wussten noch nicht so viel vom Film wie normale Schauspieler; wie sich Szenen in Einstellungen aufteilen, wie Bewegungen sich in Anschlüsse verteilen, usw. Aber sagen wir mal von der Art, wie er wirkt, weiß natürlich ein Musiker manchmal unendlich viel mehr als ein Schauspieler. Ein wahnsinnig präzises Timing, ein Gefühl dafür, was übertrieben ist und was nicht, und ein Gefühl einfach für Komik. Das war bei denen da. Du musstest natürlich teilweise sehr viel genauer als bei Schauspielern beschreiben, wo jetzt die Bildgrenze ist, wo es noch Sinn hat, etwas zu machen und wo nicht.

F : Wenn wir uns die drei mal einzeln vornehmen, den Stephan z. B. Was würdest du sagen?

A.: Witzig, also wirklich witzig. Man weiß nicht immer genau, ob er das, was er macht, eigentlich komisch findet oder nicht. Auch wenn du selber am Boden liegst vor Lachen, sagt er: "War das gut? Na, dann Ok. Du musst es ja wissen".

F: Kralle?

A.: Der ist einfach ein Musiker. Der spielt auch wie ein Musiker. Also Stephan z. B. hat ein klares Bild von sich selber; der weiß, wie er wirkt, er weiß, wie er aussieht, er muss nur einmal in den Spiegel gucken, dann ist ihm alles klar. Kralle hat immer gefragt, permanent gefragt. Er ist Musiker, der spielt irgendwas und dann wacht er auf. Was war? War es gut? Stephan tat das nicht, er hat einen inneren Spiegel. Er sieht sich, während er was macht, hab' ich das Gefühl. Der Kralle nicht, da geht's nach innen rein. Und Peter ist wie, der wäre dann der nächste, der ist wie... war der nicht mal beim Zirkus?

F: In der Clownschule war er.

A.: Wenn du ihm 'ne besonders große Aufgabe stellst, da muss er sich konzentrieren. Also z. B. dass er im Badezimmer sämtliche Zahnpasten aufessen muss und das auch noch mit 'ner ziemlichen Geschwindigkeit. Da fängt er an, alle Schritte abzumessen. Dann erwartet er auch von den anderen, dass sie gefälligst mal ruhig sind und ihn in Ruhe konzentriert arbeiten lassen. Da spielt er so wie ein Weitspringer, der den Anlauf immer wieder abgeht, noch mal abmisst. Dann macht er so, "Moment, gut, alles klar". Vielleicht kommt das von der Clownschule.

F: Sag' mal was zu deinen anderen Schauspielern. Zu Sunnyi Melles zum Beispiel.

A.: Es gibt sehr viele deutsche Schauspielerinnen, die komisch sein können, die wollen's aber nicht. Die möchten vor allem nicht in einer bestimmten Richtung komisch sein. Nämlich gnadenlos ihrem Typ gemäß: blond und groß. Was bei Sunnyi der Fall ist. Sie weiß, was bei ihr komisch ist und sie wird auch im Lauf der Jahre noch viel mehr können. Die Art, wie sie lacht, die Art, wie sie geht, die Art, wie sie ihren Kopf wendet, die Art, wie sie guckt. Das muss man sich einmal ansehen, wie sie teilweise aus der Wäsche schaut, als Reaktion auf irgendwelche Sachen. Oder ihr peinliches Lachen dann, wenn die Generäle gerade wieder durchs Fenster reinkommen; oder sie muss irgendwelche Finanzmagnaten aus Zürich vorstellen - das ist irre.

F: Merkt man, dass die Sunnyi sich damit Nächte um die Ohren schlägt, indem sie sich Howard-Hawks- und Lubitsch-Komödien per Video mehrfach reinzieht?

A.: Ja, bestimmt ja. Sie hat 'ne Mischung von einerseits Lubitsch und diese Ecke, also die Eleganz und allein wie sie auftritt auf dem Flughafen, da spürst du das. Und dann aber hat sie ein völlig ungebrochenes Verhältnis zu ganz vordergründiger, klarer Komik, die sie einfach hat.

F: Ralf Wolter.

A.: Er ist halt einfach ein Mann, der ein unglaubliches Know-how an Komödie mitbringt. Er weiß, dass er komisch ist. Dann ist er einer, der immer dagegen geht, also wenn du z. B. eine Gruppe hast und die sollen hinterm Tisch verschwinden und dann wieder auftauchen, dann kannst du sicher sein, dass er als letzter verschwindet und als erster wieder auftaucht. Ja, einfach, weil er... offensichtlich hat ihm einer mal gesagt: "Sonst sieht man dich nicht." Also er weiß, wie er kommt. Und er zwingt die anderen Schauspieler, mit denen er spielt, unheimlich zur Präzision.

F: Peer Augustinski?

A.: Augustinski ist, glaub' ich, der Schauspieler mit den schnellsten Bewegungsabläufen. So was hab' ich überhaupt noch nicht erlebt. Einer, der sich so schnell bewegen kann und so schnell reden kann, für eine Komödie ist das toll.

F : Und ist der nicht ein bisschen anders als alle anderen Schauspieler?

A.: ... der hat andere Traditionen. Wolter z. B., der hat eine sehr weiche Komödientradition, auch eine gewisse Langsamkeit. Ja, erstaunlicherweise, obwohl er im Film ziemlich schnell ist. Aber Peer Augustinski spielt Bewegungen, die so schnell wie im Zeichentrickfilm sind. Und nachdem ich das entdeckt hatte, hatte ich das auch ungeheuer gern.

F: Wenn man so dein bisheriges Oeuvre anschaut, nimmt dieser Film, also der Triofilm schon eine Sonderstellung ein...

A.: ... weil er der letzte ist.

F : ... und zweitens, weil er eine Komödie ist.

A.: Ich glaube, dass man an dem, was ich bisher gemacht habe, zumindest sieht, dass ich ohne Humor nicht auskomme. Wenn die Leute nicht lachen in einem Film, den ich gemacht hab, dann wäre was falsch.

F: Und was ist dein persönlicher Komödiengeschmack?

A.: Wenn was komisch ist, dann lache ich eigentlich immer. Es ist egal, wo es herkommt; und da gibt es keine Geschmacksgrenzen.

F: Gut, bei manchen Szenen lacht man mehr, bei manchen da lacht man weniger.

A.: Ja gut, ich lache auch in irgendwelchen englischen Bösartigkeiten mehr als in "Highway 5" oder so. Ich würde aber auch nie sagen, der Film ist weniger komisch als der andere. Weil über Komik kannst du nicht streiten. Entweder du lachst oder du lachst nicht. Du kannst nicht sagen, der Film ist nicht komisch, wenn alle auf dem Boden liegen und lachen, und du halt nicht. Das ist eine private Sache. Also die großen Lacherlebnisse, die ich gehabt habe - das größte war wirklich "Is was, Doc". Ich weiß nicht, ob ich noch immer so darüber lachen würde. Und die Marx Brothers.

F: Spielen deine Lacherlebnisse eine Rolle für deinen eigenen Film?

A.: Natürlich spielen sie eine Rolle. Das ist klar; also wenn du einen Hotelgang im Bild hast, dann denkst du natürlich an den Hotelgang, über den du am meisten gelacht hast, den in "Is was, Doc".

F: Kommen wir noch einmal darauf zurück, dass "Drei gegen Drei" deine erste Komödie ist.

A.: Du arbeitest im Prinzip viel härter als bei anderen Sachen, also selbst als bei Krimis oder bei Action, weil du da gewisse Sachen vermauscheln kannst. Durchs Drehen oder durchs Schneiden. Bei einer Komödie muss es einfach auf den Punkt funktionieren. Jeder Gag funktioniert nicht als Gag an sich, sondern mit einer Entwicklung vorher und der Reaktion. Manchmal ist, wenn einer auf die Schnauze fällt, nicht das so witzig, sondern wie der andere dann guckt. Diese Sachen müssen genau stimmen, deshalb brauchst du z. B. ein erheblich höheres Maß an Einstellungen. Du musst sehr sicher sein, dass du am Schneidetisch nicht dasitzt und sagst "Scheiße", das klappt nicht, weil das Timing nicht stimmt". Und das ist 'ne Erfahrung, die muss man erst mal machen.

F: Jetzt, wo man hört, der Film sei ganz gelungen, bietet man dir weitere Komödien an.

A.: Nach dem "Treffer" sollte ich dauernd Filme mit dreijungen Leuten auf Motorrädern machen. Du musst immer denken, die Hauptmotivation für diesen Film war nicht, Dominik Graf macht jetzt eine Komödie, damit er zeigt, dass er das auch kann, sondern es war "Trio". Es war die Idee, mit den drei Typen einen Film zu machen. Die fand ich toll und die hat auch funktioniert, glaub' ich.

 

INTERVIEW MIT SUNNYI MELLES

Frage: Du hast an den Kammerspielen mit riesigem Erfolg die Emilia Galotti, an der Wiener Burg die Desdemona gespielt, also Klassikerrollen. Wenn du dann die Pelikan in DREI GEGEN DREI spielst, was ist da anders?

S. M.: Da ist gar kein so großer Unterschied. Natürlich gibt es ganz wichtige Regeln in der Komödie und andere in der Tragödie. In einer Komödie gibst du jemandem eine Ohrfeige, der andere knallt dir eine zurück und der Zuschauer lacht darüber. In der Tragödie kriegt, einer eine Ohrfeige und der will sich deshalb gleich duellieren, was dann gar nicht mehr komisch ist. Aber ich versuche beides mit derselben Ernsthaftigkeit zu spielen. Wenn du dich nämlich beim Spielen dauernd wahnsinnig komisch findest, lacht im Zuschauerraum keiner mehr.

Frage: Es gibt aber wenige Schauspieler, die sich in beidem, dem komischen und dem ernsten Fach, so gut zurecht finden.

S. M.: Da gibt es doch ganz Große, die immer beides gemacht haben. Katharine Hepburn, Cary Grant, Dustin Hoffman. Sogar Gary Cooper, der immer so den einsamen Westerner spielte und dann plötzlich irrsinnig komisch war in "Blaubarts achte Frau'' von Lubitsch.

Frage: Wie bist du an die Rolle der Pelikan rangegangen?

S. M.: So spontan wie möglich. Das ist bei mir wie bei einem Kind. Die lernen alles durchs Spielen. Hast du schon mal beobachtet, wie sie alles spielerisch entdecken? Wenn du ein Kind hier im Zimmer allein lässt, wird es vielleicht deine Bücher nehmen und sich eine Hütte bauen und das macht es genauso existentiell, wie wenn ein Erwachsener ein richtiges Haus baut. Darum ist es ja auch so toll mit Kindern zusammen zu sein. Ihre Lust am Spielen und Entdecken, die muss man sich bewahren.

Frage: Man sagt doch, gute Komödianten sind im Leben überhaupt nicht komisch?

Das hat man von Hans Moser gesagt, der ja ein ganz großer Komödiant war. Oder auch von Karl Valentin. Aber ich glaub' ich hätte' über die auch privat lachen können. Ich merk 'ja oft, wenn ich mit vier Plastiktüten und meinem Schminkkoffer über die Straße gehe, dass die Leute über mich lachen. Es gibt oft Situationen, wo ich ein Glas dreimal an einem Abend umschütte. Das sind meine Fehler, über die sie lachen. Und aus demselben Grund lacht man in einer Komödie.

Frage: Spielst du deshalb gerne komische Sachen?

S.M.: Ich spiel die nicht komisch, die Sachen. Ich merke nur, dass die Leute darüber lachen. Zum Beispiel kann ich auch keine Witze erzählen. Ich vermassle dauernd die Pointe. Aber die Leute lachen darüber, weil ich nie die Pointe finde und wie ich mich dann da rausmogle.

Frage: Was ist deine größere Leidenschaft, das Theater oder das Kino?

S. M.: Das Kino natürlich.

Frage: Das hört das Theater aber gar nicht gerne.

S.M.: Die schlimmste Strafe von meiner Mutter war, nicht ins Kino gehen zu dürfen. Es geht mir ja heute noch so. In den zwei Stunden im Kino hebst du völlig ab, in diese Scheinwelt des Films, und es wird für dich eine reale Welt. Und wenn es dann rum ist, hast du soviel gefühlt und reagiert, dass du draußen in der realen Welt denkst: das ist ja alles so oberflächlich, du kannst nicht mehr richtig über die Straße gehen. Du kommst nicht mehr zurecht. Der Film hat dich so rausgehauen aus dem Leben, dass das eigentliche Leben für dich 'ne Scheinwelt wird und der Film konkret.

Frage: Dann ist das Kino so ein Ersatzleben für dich?

S.M.: Doch kein Ersatzleben! Wenn ich spiele, ist das doch auch kein Ersatzleben.

Frage: Was dann?

S.M.: Es ist ein zweites Leben. Ein Leben, das viel mit deiner Phantasie zu tun hat. Wenn ein Mensch keine Phantasie oder keine Sehnsüchte hat, weiß ich nicht, warum er hier lebt. Das macht ja meinen Beruf so anstrengend, weil ich in einer Rolle viel größeren Reibungen ausgesetzt bin, als im Leben. Du spielst da doch komprimiertes Leben. Ich muss da an einem Abend eine ganze Beziehung durchspielen. Im Leben brauchst du dafür drei, vier Jahre oder eben ein ganzes Leben. Spiel das mal, ein ganzes Leben in zwei Stunden. Eine solche Komprimierung der Gefühle, das ist mit harter Arbeit verbunden.

Frage: Wie war die Zusammenarbeit mit Stephan, Peter und Kralle?

S. M.: Ob das Schauspieler oder Laien sind, spielt vor der Kamera keine große Rolle. Auch unter Schauspielerkollegen ist die Zusammenarbeit jedes Mal anders. Man muss sich auf jeden Partner neu einstellen. Man muss auf ihn reagieren können, das ist das Allerwichtigste. Und da habe ich keinen Unterschied gemerkt zu professionellen Schauspielern. Die drei haben ja genug Bühnenerfahrung und zwar als Musiker.

Frage Was hat dir bei DREI GEGEN DREI am meisten Spaß gemacht?

S. M.: Diese ganz physischen Sachen, wo ich bis zu den Knien im Schlamm stehe. Du stehst nicht auf der Bühne, sondern achtzehn Stunden im Schlamm. Es gibt Mücken, es gibt Wespen, es ist Lärm, du bist umgeben von Stress. Es ist immer eine Hetze, man ist immer hinter der Zeit. Das alles sieht der Zuschauer ja nicht. Da war ein riesiger Teich mit Tausenden von kleinen Fröschen drin, die hatten gar nichts mit dem Film zu tun. Und wie ich so barfuss da reinstapfen musste, haben die vom Team schon gelacht. Dabei bin ich nur deshalb so komisch drin rum gestapft, weil - ich wollte nicht die Fröschchen zertreten.


BIOGRAPHISCHES

Sunnyi Melles

Sunnyi Melles wurde 1958 als Tochter des Komponisten Kerl Helles und der Schauspielerin Judith Melles in Luxemburg geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Basel und ging nach dem Abitur nach München, um an der Falkenberg-Schule Schauspiel zu studieren. Ihre erste Rolle spielte sie bereits 1970, als sie neben Max von Sydow in dem Film "Steppenwolf" vor der Kamerad stand. Schon nach einem Jahr Ausbildung an der Falkenberg-Schule wurde Sunnyi Melles festes Ensemble-Mitglied der Münchner Kammerspiele. In den letzten fünf Jahren arbeitete sie mit Regisseuren wie Ernst Wendt ("Wie es euch gefällt", "Trommeln in der Nacht") Dieter Dorn ("Dantons Tod" , "Kalldewey", "Troilus und Cressida"), Thomas Langhoff (,,Ernstes Galerie'') oder Alexander Lang (,,Dom Karlos", "Leonardo hat's gewusst 44) Zwischendurch übernahm sie verschiedene Gastrollen, unter anderem spielte sie am Wiener Burgtheater unter Hans Lietzau in"Othello". Im Fernsehen konnte man Sunnyi Melles kürzlich im "Tatort" in der Titelrolle von "Miriam" (Regie: Peter Adam) sehen.

Filmographie:

1982 Die wilden Fünfziger
1984 Dormire
1985 Der wilde Clown
1985 1938
1985 Drei gegen Drei

 

Ralf Wolter

Raff Wolter ist einer der profiliertesten deutschen Theater- und Filmstars Sein Weg ins Showbusiness führte über das Kabarett. In Berlin arbeitete er als Autor und Komponist für die "Dachluke" und die "Mausefalle". Danach folgten unzählige Theater- und Film-Engagements. In "Drei gegen Drei" spielt Wolter den Kaminski - eine Type, die gegen jeden und alles, auch gegen sich selbst, kämpft.

Zu Filmruhm kam Raff Wolter durch seine Rolle als Sam Hawkins in den legendären Karl-May-Verfilmungen der 60er Jahre. Als Hadschi Halef Omar wurde er zu einem der populärsten Schauspieler Deutschlands; das internationale Publikum konnte ihn in "Cabaret" von Bob Fosse bewundern. Ralf Wolter ist ohne Zweifel ein Stück deutscher Theater- und Film-Geschichte.

Filmographie (Auswahl aus über 70 Spielfilmen):

1957 Wir Wunderkinder 
1959 Peter Voss
1961 Der Schatz im Silbersee 
1963 Winnetou 1 
1964 Der Schut
1965 Winnetou 3
1966 Old Shatterhand
1972 Cabaret

 

Günter Meisner

Im deutschen Film und Fernsehen ist Günter Meisner - Berliner, Jahrgang 1926 - der Mann, wenn es darum geht, ausgefallene Rollen zu besetzen. Ob arme Hunde, Fanatiker, Psychopathen, Meisner spielt sie meisterlich. Günter Meisner, der das Schauspielhandwerk unter Gustaf Gründgens lernte und stets ein Mann des Theaters blieb, sah man in über 50 Film und Fernsehrollen, u. a. "Lobby Doll", "Alle Hunde lieben Theobald", "Schlagzeilen über einen Mord", "Großer Ring" oder "Polvermänner". Er ist ein Schauspieler, dessen eindrucksvolles Charisma über die Grenzen hinaus internationale Anerkennung findet. So war er beispielsweise neben Schauspielern wie Robert Mitchum, Jean-Paul Belmondo oder James Mason zu sehen.

Filmographie (Auswahl):

1968 Die Brücke von Remagen 
1974 Der Fall Odessa 
1975 Borsalino 
1976 Inside out 
1978 Das Schlangenei
1978 Steiner 2 - Das Eiserne Kreuz
1982 As der Asse
1982 Der Mann auf der Mauer

 

Peer Augustinski

Eigentlich wollte Peer Augustinski (geboren am 25. Juli 1940) Dolmetscher werden. Doch dann folgte er dem Rat eines Freundes und besuchte die Max-Reinhard-Schule in Berlin. Nach diversen Theater- und Operetten-Engagements wurde er 1975 von Michael Pfleghar für "Klimbim" entdeckt. Neben den 36 Folgen dieser Show war er in verschiedensten Fernsehserien als Charakterdarsteller zu sehen. "Drei gegen Drei" ist sein erster Kinofilm.

Fernsehfilme und Serien (Auswahl):

1977 Die Gimmicks (ARD) 
1978 Die himmlischen Töchter (ARD) 
1980 Das kann ja heiter werden (ZDF-Serie) 
1982 Die Römer in Baden (ARD-Serie)
1983 Der Alte (ZDF)
1984 Ein Fall für zwei (ZDF)
1985 Drei gegen Drei - erster Spielfilm

 

Dominik Graf - Regie

Geboren 1952 in München. Nach dem Studium der Germanistik und der Musikwissenschaften Besuch der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Sein Abschlussfilm "Der kostbare Gast" wurde vom Bayerischen Fernsehen mitproduziert und bekam 1978 den Bayerischen Filmpreis. Neben seiner Arbeit als Drehbuchautor war der Sohn des Schauspielers Robert Graf in verschiedenen Filmrollen zu sehen. Unter anderem in "Mädchenkrieg" (Regie: Brustellin + Sinkel) * "Geteilte Freude" (Regie: Gabi Kubach) und "1+1=3" von Heidi Genée. Seit 1980 als Regisseur bei "Tatort" "Fahnder" und diversen Fernsehserien tätig. 1981 erfolgte mit"Running Blue" in dem Film"Neonstadt" die erste Arbeit für das Kino. Es folgten die Spielfilme "Das zweite Gesicht" und "Treffer" der anfangs nur für das Fernsehen produziert, seinen Weg ins Kino fand.

Filmographie:

1981 Neonstadt 
1982 Das zweite Gesicht 
1984 Treffer
1985 Drei gegen Drei

 

Klaus Eichhammer - Kamera

Aus Regensburg stammt "Drei gegen Drei"-Kameramann Maus Eichhammer (Jahrgang 1952). Nach dem Abitur Studium der Germanistik und Besuch der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Seit er 1981 die Filmhochschule abschloss, arbeitet Maus Eichhammer als freier Kameramann. So drehte er für das Fernsehen u. a. die "Tatort"-Folgen "Das Haus im Wald" (1984, Regie: Peter Adam) und "Schwarzes Wochenende" (1984, Regie: Dominik Graf), die Filme "Zuckerhut" (1982, Regie: Vivian Naefe), "Unser Mann vom Südpol" (1982, Regie: Peter Adam) und "Verbotene Hilfe" (1983, Regie: Lilly Targownik). Mit dem Kino kam Maus Eichhammer 1981 erstmals in Berührung. Unter der Regie von Helmer von Lützelburg drehte er die Episode "Star" für den Film "Neonstadt". Es folgten 1983 der Spielfilm "Im Himmel ist die Hölle los" (Regie: ebenfalls Helmer von Lützelburg), 1984 "Lieber Karl" (Regie: Maria Knilli), 1985 "Zoni Meier" (Regie: Peter Timm) und schließlich "Drei gegen Drei" mit Regisseur Dominik Graf, der Eichhammers Arbeit beim "Tatort" schätzen gelernt hatte.

Filmographie:

1981 Neonstadt 
1983 Im Himmel ist die Hölle los
1984 Lieber Karl
1985 Zoni Meier
1985 Drei gegen Drei

 

Rainer Schalter - Architekt

Studium in Architektur, Kunst und Bühnenbild an der Hochschule der Künste in Berlin und Hamburg. Anschließend ging Rainer Schaper als Bühnenbildassistent an die Berliner Schaubühne und wechselte 1979 vom Theater zum Film. Arbeit als Filmarchitekt und Szenenbildner.

Filmographie (Auswahl):

1980 Fabian 
1980 Malou 
1981 Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
1982 Belladonna
1982 Mann auf der Mauer 
1983 White Star
1983 Flight to Berlin
1984 La candida Erendira (Mexico)
1984 André schafft sie alle

 

Rolf Basedow - Schnitt

Ausbildung zum Film-Cutter beim Norddeutschen Rundfunk und anschließend Besuch der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Nach Abschluss des Studiums Arbeit als freier Regisseur. Als Cutter bei verschiedenen Dokumentar-, Fernseh- und Spielfilmen tätig. Unter anderem: "Franz - der leise Weg' (Regie: Josef Rödl), "Rendezvous in Paris" (Regie: Gabi Kubach), "Tollwut" (Regie: Ilse Hoffmann), "Treffer" (Regie: Dominik Graf).

Filmographie:

1979 Der Schüchterne, der Feuer fing (Bayerisches Fernsehen)
1980 Hotel ohne Aussicht (Bayerisches Fernsehen)
1982 Der glückliche Mann (Bayerisches Fernsehen)

 

Bernd Eichinger - Produzent

Bernd Eichinger, geboren 1949 in Neuburg/Donau, absolvierte 1970-1973 die Filmhochschule München mit dem Abschluss in Regie und Produktion. Anschließend war er bei verschiedenen Produktionen als Drehbuchautor und Produktionsleiter tätig. 1974 Gründung der Solaris Film. Seit 1979 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Constantin Firmengruppe.

Filmographie: Als Produzent und Koproduzent u. a.:

Der starke Ferdinand (Alexander Kluge)
Die Wildente (H.W. Geissendörfer)
Stunde Null (Edgar Reitz)
Hitler (H. J. Syberberg)
Die Konsequenz (Wolfgang Petersen)
Die gläserne Zelle (H.W Geissendörfer)
Geschichten aus dem Wienerwald (Maximilian Schell)
Christiane F - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (Uli Edel)
Die unendliche Geschichte (Wolfgang Petersen)
Drei gegen Drei (Dominik Graf)

Als Verleiher u. a.:

Christiane F - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (Uli Edel)
Die Klapperschlange (John Carpenter)
Excalibur (John Boorman)
Am Anfang war das Feuer (Jean-Jacques Annaud)
Das Boot (Wolfgang Petersen)
Pink Floyd The Wall (Alan Parker)
Der Profi (Georges Lautner)
Conan der Barbar (John Milius)
James Bond 007 - Sag niemals nie (Irvin Kershner)
Gib Gas - Ich will Spaß (Wolfgang Büld)
Kehraus Hanns (Christian Müller)
Die unendliche Geschichte (Wolfgang Petersen)
Der Wüstenplanet (David Lynch)
Reise nach Indien (David Lean)

 

Thomas Schühly - Produzent

Nach dreijährigem Jurastudium wechselte Thomas Schühly, geboren 1951 in Karlsruhe, von der Universität zum Theater. Er arbeitete als Regieassistent unter anderem mit Peter Zadek, Augusto Fernandez, Jiri Menzel und Rainer Werner Fassbinder. 1980 gründete er seine eigene Produktionsfirma Laura Film GmbH, wo er u. a. drei Fassbinder-Filme produzierte. Seit 1984 ist er Geschäftsführer der Neuen Constantin Filmproduktion.

Bisherige Filmproduktionen:

Die Generalprobe (Werner Schroeter)
Les melodies du malheur (Jérome Savary)
Lola Rainer (Werner Fassbinder)
Theater in Trance (Rainer Werner Fassbinder)
Die Sehnsucht der Veronika Voss (Rainer Werner Fassbinder)
Abwärts (Carl Schenkel)
As der Asse (Gérard Oury)
Via Mala (Tom Toelle)
Drei gegen Drei (Dominik Graf)


DAS TEAM

Produzenten: Bernd Eichinger/Thomas Schühly
Regie: Dominik Graf
Drehbuch: Martin Gies/Bernd Schwamm
Nach einer Idee von Peter Berecz
Adaption: Herman Weigel
Mitarbeit: Hans Schmid
Produktionsleitung: Maus Keil+ Michael Wiedemann
Kamera: Maus Eichhammer
Architekt: Rainer Schaper
Kostüme: Esther Walz
Beleuchtung: Ivan Debac/Volker Meyer/Max Wülfing/Dieter Welsch
Baubühne 1: Hans Clausing
Baubühne 2: Klaus Wrede
Schnitt: Rolf Basedow
Komponist: Andreas Köbner
Ton: Peter Kellerhals
Geschäftsführung: Manfred Mittelbach
Aufnahmeleitung: Conny Berger/Kirsten Hager
Regie-Assistenz: Sherry Hormann
Kamera-Assistenz: Reiner Lauter
Requisite Außen: Claus Beiser/Edgar Hinz
Requisite Innen: Inge Orlando/Mercedes Mauro
Garderobe: Constanze Donath
Maske: Gabriele Kühr-Trutz/Karl-Heinz Hensel
Script: Christiane Brenndörfer
Fahrer 1: Wolfgang Starck
Fahrer 2: Bernd Christner
Produktions-Sekretariat: Dagmar Schmid
Aufnahmeleitung-Assistenz: Jörg Grossmann
Schnitt-Assistenz 1: Silvana Zafosnik
Schnitt-Assistenz 2: Hanna Herber
Schnitt-Assistenz 3: Sabine Matula
Choreographie: Hanne Weyh
Spezialeffekte: Willi Neuner
Second unit: Diethard Prengel/Martin Gressmann
Künstlerische Beratung TRIO: Klaus Voormann
Presse: Showpromotion Roettig & Doerr
Besetzung: Sabine Schroth
Besetzung Komparserie: Monika Köllin
Standfotos: Claudette Barius
Kamera-Park: Arri Arnold& Richter
Kopierwerk:Contrast Film
Versicherung: Franz Gossler
Filmmaterial: Kodak AG
Catering: Hugh Revely
Spedition: Kroll
Autos: Mercedes Benz

Die Songs aus dem Film sind erhältlich auf der aktuellen LP/MC/CD von TRIO. VÖ-Datum: 17.9.85

 

DIE SCHAUSPIELER

General Weingarten/Stephan: Stephan Remmler
General Ludovico/Kralle: Gert "Kralle" Krawinkel
General Klotz/Peter: Peter Behrens
Frau Pelikan: Sunnyi Melles
Kaminski: Ralf Wolter
Professor Holl: Günter Meisner
Brunnmeier: Peer Augustinski
Eric: Peter E. Funck
Gernot: Michael Wittenborn
Walter: Uwe Büschken
Marianne: Ute Lemper
Assistent Kaminskis: Klaus Kowatsch
Dreyers: Jonathan, David und Stuart Wellings
Fischer: Christoph Hofrichter
Irrer Redner: Pavel Sacher
Carlo: Wolfram Berger
Pförtner: Bruno Dunst
Botschaftssekretär: Narziss Sokatscheff
Elvira: Maricze Santos Dorneich
Schwester Gertrud: Andrea Gossmann
Leo: Michael Stutz
Huber: Egon Majewske
Hagen: Janos Gönczöl
Gudrun: Elisabeth Winkelbauer
Sekretärin: Conny Hoffmann